Richterbericht der 38. Dr. Kleemann-Zuchtausleseprüfung vom 16. - 19.10.2008 in Bad Nenndorf Gruppe 26 RO Burkhard Weritz Reinhard Liebe Holger Hensel PNr. 62 Gessy von der Madlage, Führer: Klaus Hemme, Fw. V, bestanden KS Feld: Gessy konnte gleich im ersten Suchengang einen Hasen vorstehen und bewies an diesem absoluten Gehorsam und Schussruhe. Die Hündin beeindruckte uns Richter in den weiteren Suchengängen vor allem mit einer perfekt auf den Wind ausgerichteten Quersuche, richtigen Wendungen in den Wind, bei sehr guter Kopfhaltung und einer mit dem Führer harmonisch abgestimmten Arbeit. Während der laufenden Feldarbeit stand Jessy mehrmals Fasanen vor. Diese ausgesprochen kleemannreife Leistung in der Suche wurde zu Recht mit hervorragend belohnt. Nase, Vorstehen und Gehorsam – sehr gut. Wasser: Die knapp 15-minütige Stöberarbeit von Gessy war eine sehr gute Leistung und bei der Arbeit hinter der lebenden Ente zeigte die Hündin eine passionierte Arbeit. Das Bringen war ebenfalls einwandfrei. PNr. 87 Finja vom Geestmoor, Führer: Heinrich Fenker, Fw. V, bestanden KS Feld: Die Suche war ausreichend flott, planvoll und dem Gelände angepasst. Auffallend die oft tiefe Nasenführung. Bei gutem Führerkontakt kam Finja recht bald an Hühner und Fasanen zum Vorstehen. Bei Gehorsam am Wild musste der Führer nach Schussabgabe kurz einwirken. Wasser: Auf einmaliges Kommando nahm die Hündin freudig das Wasser an, durchstöberte nacheinander 3 größere Schilfpartien, überquerte einen Damm und arbeitete intensiv in einer halb verlandeten Wasserfläche. Ein ähnliches Bild bot sich bei der Arbeit hinter der lebenden Ente. Finja fand die Ente in der Deckung und apportierte lebend. Das Bringen der Ente war sehr gut. PNr. 63 Inga von der Madlage, Führer: Wilhelm Hemme, Fw. V, nicht best. Feld: In allen Suchengängen zeigte die Hündin eine äußerst planvolle, flotte Suche. Mit korrekten Wendungen in den häufig wechselnden Wind und ohne jede Führerunterstützung war unbedingter Finderwille zu erkennen. So kam Inga mehrfach an Hühner und Fasanen zum ausdrucksvollen Vorstehen. Wiederholt konnte sie durch Nachziehen, oft bis zu 100 m, das Wild binden. Inga zeigte Kurzhaarmanieren, wie man sie sich schöner kaum wünschen kann, wobei der Führerkontakt nie abbrach. Beide Arbeiten wurden dementsprechend mit hervorragend bewertet. Gehorsam und Schussruhe waren korrekt. Wasser: Die Stöberarbeit ohne Ente war ausdauernd und einwandfrei, ebenso die Arbeit hinter der lebenden Ente. Leider brachte die Hündin die Ente nicht und konnte so, sehr zum Bedauern der Richtergruppe und Zuschauer, die Prüfung nicht bestehen. PNr. 84 Marry vom Mausberg, Führer: Andreas Heinig, Fw. V, bestanden KS Feld: In allen Suchengängen, egal ob niedriger oder hoher Bewuchs, zeigte die Hündin eine gleichmäßige, überzeigende Suchenleistung. Ohne jegliche Führereinwirkung war die Leistung flott und planmäßig. Dabei kam die Hündin zum festen Vorstehen an Hühnern und Fasanen, stand durch und zeigte Schussruhe. Ebenfalls war sie gehorsam und führig. Wasser: Etwas zögerlich nahm Marry das Wasser an zum Stöbern ohne Ente. Einmal im Wasser war dann die Arbeit ohne Fehl und Tadel. Alle Deckungspartien wurden gründlich abgesucht. Auch bei der Arbeit an der lebenden Ente zeigte die Hündin einen enormen Finderwillen. Fleiß und Ausdauer komplettierten eine rundum sehr gute Kleemann-Leistung. Die Bringleistung war ebenfalls in Ordnung.